| 6. Mannschaft mit gelungenem Rückrundenstart |
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| Geschrieben von: Christian Jaeger | |||
| Montag, den 17. Januar 2011 um 19:59 Uhr | |||
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Nach der langen Winterpause startete die Rückrunde für uns mit dem Spiel gegen Waldbröl I, die als Tabellenzweiter angereist waren. Um überhaupt noch die minimale Chance auf einen Religationsplatz aufrecht zu erhalten, war ein Sieg unbedingt notwendig. Und somit war auch klar, dass es heute eine gewisse „Drucksituation“ gab. Wir konnten in der stärksten Aufstellung mit 7 Spielern antreten und trafen auf die zurzeit stärkste Waldbröler Mannschaft, die jedoch auf ihre starke Nr.3 aus der Hinserie Peter Rybka für die nächsten 1,5 Jahre verzichten müssen.
Doppel 3 ist mit Tanja und Rainer gesetzt. Beste Doppelbilanz im Team lässt keinen Zweifel daran. Aber wie sollen die anderen Doppel aufgestellt werden? Doppel 2 wurde mit Herbert und Euti besetzt, um dass Doppel 1 des Gegners „zu knacken“ und Doppel 1 wurde mit den beiden „unkonventionellen Spielweisen“ von Marco und Kim zusammen gestellt. Christian „Nierchen“ blieb draußen. Die Doppelausbeute mit 2:1 Siegen ist positiv, bei gleichzeitigem Problem, wenn es zum Schlußdoppel kommen würde, hätten wir nicht das stärkste Doppel am Start. Gemeinsam haben wir in der Mannschaft diese Vorgehensweise beschlossen und das Restrisiko gemeinsam getragen. Wer spielt aber in der Mannschaft? Rainer hatte angeboten heute auszusetzen, weil unter anderem Tanja ein sehr starkes Turnier in Dümmlinghausen gespielt hatte und eine gute Form aufweist. Nach einigen Diskussionen und der Erkenntnis wer von Waldbröl unten spielt (Zwei Materialspieler!!) wurde Rainer eingesetzt.
Im vorderen Paarkreuz wurde es sehr schwer, aber Kim schaffte die Überraschung in dem er die Nr. 1 der Waldbröler Andre Hamacher mit 3:1 besiegen konnte. Marco war mit dem Kopf nicht ganz bei der Sache, kämpfte wie immer, konnte aber zwei Niederlagen nicht verhindern. Kim hatte dem Kampfgeist von Schneider ebenfalls nichts entgegen zu setzen, so dass vorne eine Bilanz von 1:3 herauskam.
In der Mitte lief es im ersten Durchgang sehr gut, da Euti dem mit einer 10:1 Bilanz angereisten R. Jasinski eine 3:2 Niederlage beibringen konnte und am Nebentisch Christian „Nierchen“ ein recht klares 3:1 gegen den jungen Marc Strohmeyer gelang.
Unten spielten Herbert und Rainer tadellos zwei klare Siege heraus, so dass es nach Doppeln und der ersten Runde 7:2 für uns stand. Unglaublich aber wahr! Das Ding war gelaufen – doch halt, da war doch noch was! Genau! In Gummersbach hatten wir auch schon mal so geführt und es ist schief gegangen.
Oberes Paarkreuz an der Platte. Zwei Niederlagen. Es steht 7:4. Alles kein Problem. Mittleres Paarkreuz an der Platte. Unglaublicherweise wieder zwei Niederlagen. Ohne Worte. Es steht nur noch 7:6. Die Nerven liegen blank und Schläger fliegen! (Ich weiß was das bedeutet
Unteres Paarkreuz: Herbert an der Platte, die Ruhe selbst, Material gegen Material mit klarem Vorteil von gespielten 50-60 Jahren Tischtennis bei Herbert, Sieg und Unentschieden erreicht.
Nun kommt es auf Rainer an. Ersten Satz mit 13:15 verloren, dann überragend mit 11:2 und 11:6 gewonnen – da passiert doch nichts mehr, denkt man. Nächsten Satz mit 11:13 verloren, die geben doch einfach nicht auf! Auf in den Entscheidungssatz. Es geht um den Sieg oder um ein Unentschieden, da dass Schlußdoppel schon läuft und der erste Satz verloren wurde. Auf das Doppel können wir nicht hoffen, dass wussten wir vorher.
Also hat Rainer im wahrsten Sinne des Wortes „durchgerohrt“. Alles was eine Ballgröße (bekanntermaßen 40mm) höher als das Netz ankam wurde attackiert und durchgezogen. Mit 11:4 wurde der Entscheidungssatz gewonnen und das Spiel mit 9:6 für uns entschieden. Ganz ehrlich, ich hätte nicht an der Platte stehen wollen – das hatte schon was von „psychologischer“ und mentaler Stärke, die nur die wenigsten von uns haben. Hut ab vor den beiden ältesten Spielern im Team, die heute das Spiel gewonnen haben.
Mit diesem Sieg sind wir wieder „im Rennen“ und haben wieder etwas größere Chancen auf den Religationsplatz.
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