ATTC 6. Mannschaft - Harte Arbeit führte zum 9:7-Erfolg über Rebbelroth II PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Christian Jaeger   
Montag, den 31. Januar 2011 um 16:43 Uhr

In Vorfeld war uns allen klar, dass dies wieder einmal ein richtungweisendes Spiel werden würde. Leider fehlte unsere etatmäßige Nr. 2 Kim, so dass alle anderen Spieler eins Hochrücken mussten.

 

Nachdem die sympathischen Sportfreunde vom Nachbarverein aufgelaufen waren, mussten wir erstaunt feststellen, dass diese in der stärkstmöglichen Formation aufgelaufen waren. Eigentlich hatten wir damit gerechnet bzw. gehofft, dass doch mindestens ein – wenn nicht sogar beide Spieler des Vorderen Paarkreuzes – fehlen würde. Dem war leider nicht so, so dass es klar war, dass wir nur gewinnen können, wenn ab Position 3 es sehr gut für uns laufen würde. Doch der Reihe nach.

 

Nach den Startdoppeln stand es 2:1 für uns, da erwartungsgemäß Doppel 3 mit Tanja und Rainer ihr Spiel gewohnt souverän gewonnen, Doppel 1 Euti/Herbert einen 3.2-Sieg schafften und nur Doppel 2 Marco/Christian  gegen Doppel 1 Zeiske/Katzenbach verloren. Eigentlich eine gute Ausbeute, wenn da nicht schon die ersten Zeichen bei Marco und Christian zu erkennen gewesen wären, dass die beiden heute wirklich nichts „auf die Kette bringen werden“.

 

Marco gewinnt zwar den ersten Satz gegen Katzenbach, um dann die nächsten 3 zu verlieren.

Christan’s Spiel wogt hin und her und im 5. Satz sieht er schon nach einer 9:3 und 10:6-Führung wie der sichere Sieger aus. Denkste! Christian vergisst einfach weiter zuspielen und hofft auf den Tischtennis-Gott der ihm bestimmt irgendein Netzroller oder Kantenball schenken wird. Das wird wohl reichen. Der Tischtennis-Gott ist aber gerecht und belohnt die starke Aufholjagd von Frank Zeiske, der zu keinem Zeitpunkt auch nur daran gedacht hat aufzugeben und den letzten Satz mit 13:11 gewinnt. So geht Tischtennis – und nicht so ein pomadiges Spiel wie es Nierchen gezeigt hat.

 

Anschließend schlägt Euti den stark eingeschätzten Kunkel ziemlich ungefährdet mit 3:1. Herbert hatte heute leider keine Chance gegen seinen Gegner N.Günther, den er normalerweise sicher schlagen sollte und gegen den er wohl in den letzten Jahrzehnten auch nur seltenst verloren hat. Heute gab es eine 0:3 Klatsche.

 

Unten spielt Rainer wieder auf einem sehr hohen Niveau, vor allem wieder sehr nervenstark. Gegen den an dem heutigen Tag stark aufspielenden Bernd Gudat gewann er 3:2, mit einigen Sätzen in der Verlängerung. Ein sicherer Punktelieferant für die 6. Mannschaft ist der Rainer geworden.

Nun war Tanja an der Reihe - gegen Frank Klein, der in der Vorrunde noch in der Mitte eine hochpositive Bilanz gespielt hat. Aber er hatte wohl nicht mit der Power von Tanja gerechnet. Den ersten Satz noch verloren, um dann die nächsten 3 eindeutig zu gewinnen – den letzten Satz 11:1. Granatenleistung von Schlumfine!

Nach dem ersten Durchgang 5:4 für uns. Aber jetzt kam wieder die Schwachstelle dran. Weder Marco gegen F. Zeiske noch Christian gegen H.-K. Katzenbach hatte auch nur den Hauch einer Chance – wobei Marco wenigstens noch einen Satz gewonnen hat und sich bemühte. Christian war ein „Totalausfall“ auch weil seine Einstellung (hatte er überhaupt eine, so wie er an der Platte stand) überhaupt nicht professionell war. Wer kämpft kann verlieren – wer nicht kämpft hat schon verloren, dass sollte sich Nierchen einmal verdeutlichen. Gegen Katzenbach gab es jedenfalls eine sehr deutliche 0:3-Niederlage, mit dem einzigen positiven vielleicht, dass Nierchen die Trainingstunde/Lektion nicht bezahlen musste.

 

Dass es auch anders geht zeigten Euti und Herbert. Euti kämpft nach 1:2-Rückstand N.Günther nieder und der gesundheitlich leicht angeschlagene Herbert bezwingt Kunkel in einem wahren Aufschlagkrieg mit 3:1. Wir sind wieder im Spiel – große Freude.

 

Rainer verliert mit 2:3 gegen Klein, wobei alle Sätze super knapp gespielt wurden (2 Sätze sogar in der Verlängerung). Spielstand 7:7

 

Und nun?

Unfassbares Spiel von Tanja, die Bernd Gudat regelrecht von der Platte blockt und schießt! Ein klarer 3:0-Sieg steht zu Buche. Die Materialumstellung hat bei Tanja Wunder bewirkt – was an diesem Wochenende noch andere merken sollten. (Gell Udo)

 

Das Schlussdoppel entscheidet jetzt über Unentschieden oder Sieg. Herbert und Euti spielen ihr bestes Doppel. Herbert bereitet die Angriffe immer wieder gekonnt durch gut platzierte Schläge vor, die Euti meistens mit seiner Vorhand dann in direkte Punkte verwandeln kann.

Ein nie für möglich gehaltener 3:1-Sieg führt zum sehr schwer erkämpften 9:7-Erfolg über Rebbelroth.

Den Sportfreunden aus Rebbelroth wünschen wir noch eine erfolgreiche Saison und können bestätigen, dass wenn ihr immer komplett spielen würdet, sicherlich ganz oben mitspielt.

 

Christian „Nierchen“