VI. Mannschaft - Geglückte Revanche gegen VFL Gummersbach PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Christian Jaeger   
Samstag, den 12. Februar 2011 um 13:07 Uhr

Aus dem Hinspiel hatten wir ja noch etwas gut zu machen, da mit dem Unentschieden für uns eine schlechte kleine Serie begann. Wir mussten leider wieder ohne Kim antreten, was ein Durchrücken für die ganze Mannschaft bedeutete. Unsere Gummersbacher Sportkollegen traten in der stärksten Mannschaftsaufstellung an, was wir auch zu spüren bekamen.

 

Nach der obligatorischen 2:1 Doppelführung, durch einen 3:1-Sieg vom Top-Doppel 3 Tanja/Rainer (die können mittlerweile schon gar nicht mehr verlieren), einer nicht erwarteten klaren 0:3-Niederlage unseres Doppel 1 Herbert/Oliver gegen Wojciechowski/Meyer und des etwas überraschenden 3:2-Sieges von Marco/Christian gegen das Doppel 1 aus Gummersbach hätte es ein ruhiger Abend werden können. Hätte.

 

Für das Vordere Paarkreuz stand Wiedergutmachung auf dem Plan. Mit so einer Punkteausbeute wie am letzten Spieltag kam man sich nicht zufrieden geben. Also frohen Mutes ins Kampfgetümmel. Marco konnte den ersten Satz knapp gegen seinen Angstgegner Ha-Jo Meyer gewinnen, doch der alte Fuchs konnte nachlegen und Marco mit 3:1 besiegen. Am Nebentisch hatte Christian „Nierchen“ den ersten Satz schon verpeilt, nach einer „kleinen Ansprache“ durch Herbert sich aber an die eigenen Worte erinnert (man muss kämpfen) und das Spiel dann doch klar beherrscht und gewonnen. Fairer weise  muss man sagen, dass Holger Wojciechowski einen kleinen Trainingsrückstand besitzt und ihm einige leichte Rückhandfehler unterlaufen sind, die er normalerweise nicht macht und das Spiel wäre ausgeglichener verlaufen.

 

In der Mitte gab es eine Punkteteilung durch den Sieg von Oliver (3:0) über de la Vega, mit zwei Sätzen in der Verlängerung und einem deutlichen 3.Satz. Oliver konnte sein Spiel durchbringen und war eigentlich nie gefährdet den Sieg herzugeben. Zeitgleich spielte Herbert gegen den jungen Christopher Pfaff, der Wundersamerweise überhaupt keine Schwierigkeiten mit dem Material von Herbert hatte. Dies legt den Verdacht nahe, dass er auch regelmäßig gegen Noppen (Ha-Jo Meyer) trainiert und damit umzugehen weiß. Dies alles in so jungen Jahren – Respekt. Das Ergebnis war ein 3:1-Sieg für C.Pfaff.

 

Ab jetzt wurde es richtig spannend!

Unser Paradestück in der Rückserie ist das Untere Paarkreuz. Lustig, motiviert, erfolgreich und gutaussehend (gilt natürlich auch für TanjaGrinsen) Zeitgleich an der Platte – zeitgleich den Sieg gefeiert. Zeitgleich die Hölle durchgemacht! Nach jeweils klaren Spielvorteilen und überlegenen Satzgewinnen mit jeweils 2:0-Führungen sind die Gegner zurück ins Spiel gekommen und konnten auf 2:2 ausgleichen. Während Tanja ganz konsequent ihr Spiel durchgezogen hat (über 5 Sätze wohlgemerkt, auch in den Schwächephasen hat sie es versucht und ist nicht der Versuchung vom „Kampfschupfen“ unterlegen) hat Rainer wohl was ganz Neues ausprobiert. Im fünften Satz schnell mit 6:0 in Führung gegangen (das Ding ist doch gelaufen) gibt er innerhalb kürzester Zeit 5 Punkte zum 6:5 ab, um dann wiederum 5 Punkte zum 11:5 in Serie zu machen. Kommentar von Rainer nach dem Spiel: „Irgendeiner hat Reingerufen, dass ich der bessere bin. Er hat nur nicht gesagt wo drin. Da musste ich erstmal drüber nachdenken“.

 

Was Rainer und Tanja können - können auch Marco und Christian. Also auf über 5 Sätze. Marco war heute ganz heiß auf kämpfen. Immer noch ein wenig unzufrieden über seine Vorhand, hat er aber sie doch immer wieder erfolgreich einsetzen können und der Spitzname „Kreisliga-Vorhand“ hatte wieder seine Berechtigung. Ein verdienter 3:2-Sieg über Wojciechowski war das Ergebnis.

 

Christian „Nierchen“ hat in seinen ersten beiden Sätzen mit seiner ausgedachten Spielweise gegen H.-J. Meyer – sagen wir mal – sehr bescheidenen Erfolg. Im Klartext: jeweils zu 9 verkackt!

Wenn Du nicht mehr weiter weißt, dann frage!! Ergebnis: Zu viele Informationen was ich anders machen soll. Kann ich nicht alles umsetzen. Also erstmal den wichtigsten Tipp umsetzen (wird hier nicht verraten). Siehe da, Satzgewinn zu 2. Nächster Satz – nächster Tipp, da der alte Fuchs Meyer sich natürlich auf Tipp 1 eingestellt hat. Klasse, hat auch funktioniert. Entscheidungssatz: Tanja redet auf Nierchen wie auf einen kranken Esel ein. Hast Du das verstanden? Aber nur, wenn der Ball so und so kommt. Und über den Ball. Und nicht schlagen! Ungefährdeter Satzgewinn zum 3:2-Sieg. Bilanzpunkt in click-tt wird freiwillig an T.Nötzel abgeben.

 

Unsere Glücksträne von 4 5-Satz-Siegen in Folge sollte jetzt reißen, da Oliver keine Chance gegen den heute besten Gummersbacher Ch. Pfaff hatte und eine klare 0:3 Niederlage zum 8:4 einstecken musste.

 

Unserem Senior blieb es vorbehalten den Sieg zu erringen, indem er im Spiel der „Schwergewichte“  - der eine an Anzahl von gespielten Tischtennis-Jahren, der Andere auf der Waage -  einen 3:1 Sieg erringen konnte.

 

Fazit: Ergebnis sieht mit 9:4 deutlich aus, ist es aber bei Weitem nicht. 5 Spiele über 5 Sätze sind alle an uns gegangen, was entweder für Nervenstärke oder für etwas Glück steht. Gehen 2-3 an den Gegner steht man im Schlußdoppel, wo bekanntlich Alles passieren kann.

 

Den Gummersbacher Sportkollegen wünschen wir noch eine verletztungsfreie und erfolgreiche Rückserie. Bis demnächst!